Themenschwerpunkte und Alter der TeilnehmerInnen

[6-11 Jahre]   [ab 12 Jahre]


6-11 jährige Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Kinder)

Gemeinsam mit den internationalen TeamerInnen entdecken die Kinder die Kulturen der Inuit, Sami, Chanti und Indianer auf ihre direkte Weise und aus erster Hand: Sie beschäftigen sich mit ihnen fremden Gegenständen, übernachten in ihnen ungewohnten Wohnstätten, üben sich im Bogenschießen und Lassowerfen und spielen die Spiele, die die Kinder der Inuit, Sami und Indianer früher gespielt haben. Sie erfahren, wie diese Kinder sich durch Spiele und Übungen auf das eigenständige Leben in der Natur vorbereitet haben.

Spielend Dinge mit viel Geduld auszuprobieren, etwas erfahren zu wollen und unbekanntes Terrain zu erobernd, so treten uns die Kinder dieses Alters entgegen. Ihnen gelingt es, Anregungen aufzunehmen und in eine andere Welt einzutauchen. Sie sind offen und vergessen noch schnell ihre sonst oft täglichen Fernseh- und Gameboy-Beschäftigungen, so dass sie im Projekt eine möglichst technikfreie Zeit erfahren können, ohne dabei etwas zu vermissen.

Fremde Kulturen Im praktischen Tun und durch profunde Anleitung erfahren die Kinder eine Menge über die Kultur indigener Völker, insbesondere wie sie in und mit der Natur gelebt und wie sie ihre Natur verstanden und gesehen haben. Naturwahrnehmung

Daher ist es auch ein ebenso naheliegendes wie wichtiges Ziel des Aufenthaltes, den Kindern das Erleben der Natur zu ermöglichen. Sie sollen die Möglichkeit für Beobachtungen und Entdeckungen bekommen, Feuer machen, sich um die Be-Hausung kümmern und unter Anleitung zumindest teilweise ihr Essen zubereiten.

Teamfähigkeit: Ihre Teamfähigkeit fördert, dass sie sich in der Kleingruppe auf engem Raum, wie beispielsweise im Tipi organisieren müssen. Vielgestaltige Spiele und zu lösende Aufgaben fördern die Kooperation, das Gemeinschaftsgefühl und die Aufmerksamkeit der Kinder zueinander.

Kreativität: Die Kreativität der Kinder wird angesprochen, indem sie ihr handwerkliches Geschick erproben, Naturmaterialien gestalten, traditionelle Formen kennen lernen und traditionelle Tänze der Indigenen des Nordens einüben.

Regenerative Energien: Auf das Thema „Regenerative Energien" wird in handwerklich erfahrbarer Weise eingegangen, indem die Kinder selber versuchen, mit entsprechenden Bausätzen, Materialien und Modellen Strom oder Wärme aus Sonne, Wind und Wasser zu erzeugen.

TeilnehmerInnen ab 12 Jahren (Jugendliche)

Sie beschäftigen sich grundsätzlich mit den gleichen Themen. Aber Medienkinder wie sie sind, fällt ihnen der Verzicht auf die Angebote ihres täglichen Umfeldes schwerer als den Kindern. Außerdem sind sie weitaus mehr an sozialen Beziehungen untereinander interessiert. Ihr Zugang zur Natur ist bereits ziemlich blockiert. Noch mehr als bei den Kindern spielt es eine große Rolle, dass möglichst oft ein Zusammenhang zwischen den Programminhalten und dem Leben der TeilnehmerInnen hergestellt wird.

Auch die etwas älteren TeilnehmerInnen sollen möglichst viel selber machen und ausprobieren. Auch hier stehen die Erlebnisse in und mit der Gruppe, in und mit der Natur und die Auseinandersetzung mit anderen Kulturen im Vordergrund. Aber die Jugendlichen beschäftigen sich nicht nur mit den Traditionen der Völker des Nordens, sondern setzen sich auch mit deren aktueller Lebensrealität auseinander. Dabei wird z.B. auch das Thema Drogen und Alkohol bei indigenen Jugendlichen thematisiert und der Frage nachgegangen, wie sehr dies die Kultur und Perspektiven der Individuen, aber auch der ganzen Völker beeinträchtigt. Wie weit die unterschiedlichen angesprochenen Themen auch im eigenen Leben und Umfeld der TeilnehmerInnen eine Rolle spielen, wird auch beim Thema Alkohol besprochen.

Es ist nicht davon auszugehen, dass die Jugendlichen in diesem Alter bereits einiges über Klima und Klimawandel wissen. Darum erfolgt der Einstieg in dieses abstrakte Thema dadurch, dass die internationalen TeamerInnen aus Grönland, Kanada und Samiland darüber berichten, welche ökologischen, ökonomischen und kulturellen Auswirkungen der Klimawandel für sie bereits heute schon hat. Diese lebensnahen Informationen können die Jugendlichen gut verstehen und einordnen, wenn sie sich in die Lage der indigenen Jugendlichen versetzen, über deren Leben sie vorher bereits mehr erfahren haben.

Auf dieser Basis setzen sich die Jugendlichen nun eingehender mit den Ursachen und Mechanismen des Klimawandels auseinander, bis hin zu der Frage, wie der eigene Lebensstil Einfluss auf das Klima nimmt. Ziel ist die Erkenntnis darüber, welche Schritte man selber gehen kann, um das eigene Leben klimafreundlicher zu gestalten.

Ergänzend lernen die Jugendlichen durch Experimente, wie sich durch Sonne, Wind und Wasser klimafreundlich Strom und/oder Wärme erzeugen lässt.

Zusammengefasst

Tagesveranstaltungen im Camp: (Mitte März – Ende Oktober)
Halbtagesprogramm für Schulklassen
Tagesprogramm für Schulklassen
Angebote für Kindergartengruppen

Wochenendveranstaltungen: (Ende Mai – Mitte September)
Wochenendfreizeit für Kinder (kommen Sie mit ihrer Kindergruppe zu uns)
Wochenendfreizeit für Jugendliche ab ca. 14 Jahren
Tipi-Night – einmal in einem Tipi schlafen
24 – Stunden Aktion

Klassenfahrten:(Ende Mai–Mitte Sept.) in den Tipis oder ganzjährig im Seminarhaus ideenHOF mit einer bis vier Übernachtungen

Freizeiten für Kinder mit ihren Eltern, Vater – Kind, Familienfreizeiten ...)

Kindergeburtstage im Erlebniscamp:(Mitte März – Ende Oktober)

Erlebniscamp unterwegs (ganzjährig) – wir kommen zu Ihnen ...
zu Besuch auf Schul - und Kinderfesten
für Workshops in Schulen
für Workshops im Rahmen von Kinderferienaktivitäten
als ReferentInnen auf Wochenendseminaren (Angebot für Jugendverbände, Stadtjugendpflegen etc.)





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Ein neues Angebot im Erlebniscamp:






















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