Themenschwerpunkte und Alter der TeilnehmerInnen6-11 jährige Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Kinder)
Spielend Dinge mit viel Geduld auszuprobieren, etwas erfahren zu wollen und unbekanntes Terrain zu erobernd, so treten uns die Kinder dieses Alters entgegen. Ihnen gelingt es, Anregungen aufzunehmen und in eine andere Welt einzutauchen. Sie sind offen und vergessen noch schnell ihre sonst oft täglichen Fernseh- und Gameboy-Beschäftigungen, so dass sie im Projekt eine möglichst technikfreie Zeit erfahren können, ohne dabei etwas zu vermissen.
Daher ist es auch ein ebenso naheliegendes wie wichtiges Ziel des Aufenthaltes, den Kindern das Erleben der Natur zu ermöglichen. Sie sollen die Möglichkeit für Beobachtungen und Entdeckungen bekommen, Feuer machen, sich um die Be-Hausung kümmern und unter Anleitung zumindest teilweise ihr Essen zubereiten.
Kreativität: Die Kreativität der Kinder wird angesprochen, indem sie ihr handwerkliches Geschick erproben, Naturmaterialien gestalten, traditionelle Formen kennen lernen und traditionelle Tänze der Indigenen des Nordens einüben.
Regenerative Energien:
Auf das Thema „Regenerative Energien" wird in handwerklich erfahrbarer Weise eingegangen, indem die Kinder selber versuchen, mit entsprechenden Bausätzen, Materialien und Modellen Strom oder Wärme aus Sonne, Wind und Wasser zu erzeugen.
TeilnehmerInnen ab 12 Jahren (Jugendliche)
Sie beschäftigen sich grundsätzlich mit den gleichen Themen. Aber Medienkinder wie sie sind, fällt ihnen der Verzicht auf die Angebote ihres täglichen Umfeldes schwerer als den Kindern. Außerdem sind sie weitaus mehr an sozialen Beziehungen untereinander interessiert. Ihr Zugang zur Natur ist bereits ziemlich blockiert. Noch mehr als bei den Kindern spielt es eine große Rolle, dass möglichst oft ein Zusammenhang zwischen den Programminhalten und dem Leben der TeilnehmerInnen hergestellt wird.
Es ist nicht davon auszugehen, dass die Jugendlichen in diesem Alter bereits einiges über Klima und Klimawandel wissen. Darum erfolgt der Einstieg in dieses abstrakte Thema dadurch, dass die internationalen TeamerInnen aus Grönland, Kanada und Samiland darüber berichten, welche ökologischen, ökonomischen und kulturellen Auswirkungen der Klimawandel für sie bereits heute schon hat.
Diese lebensnahen Informationen können die Jugendlichen gut verstehen und einordnen, wenn sie sich in die Lage der indigenen Jugendlichen versetzen, über deren Leben sie vorher bereits mehr erfahren haben.
Auf dieser Basis setzen sich die Jugendlichen nun eingehender mit den Ursachen und Mechanismen des Klimawandels auseinander, bis hin zu der Frage, wie der eigene Lebensstil Einfluss auf das Klima nimmt. Ziel ist die Erkenntnis darüber, welche Schritte man selber gehen kann, um das eigene Leben klimafreundlicher zu gestalten.
Ergänzend lernen die Jugendlichen durch Experimente, wie sich durch Sonne, Wind und Wasser klimafreundlich Strom und/oder Wärme erzeugen lässt. Zusammengefasst
Tagesveranstaltungen im Camp: (Mitte März – Ende Oktober)
Erstellung: Uhus |
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