KlimapräsentationWie kommt es zur Klimaerwärmung?![]() Die Sonne sendet ihre Strahlen runter zu uns auf die Erde. Beim Aufprall der Strahlen verwandelt sich die Lichtstrahlung in Wärmestrahlung. Sie prallt von der Erde wieder ab und strahlt in Richtung Weltall zurück. Bevor die Wärme zurück in das Weltall entweicht, muss sie die Atmosphäre durchqueren. Die Atmosphäre besteht aus Gasen, von denen einige die Eigenschaft haben, die Wärme zurückzuhalten. Wie eine Bettdecke wärmt diese Schicht, die wir Atmosphäre nennen, unsere Erde. Dadurch haben wir auf unserem Planeten eine weltweite Durchschnittstemperatur von 15 Grad plus. Würde diese „Bettdecke“ fehlen, gäbe es diese bestimmten Gase in der Atmosphäre nicht, würde die Wärmestrahlung weitgehend ungebremst ins Weltall entweichen. Wir hätten dann auf der Erde eine Durchschnittstemperatur von minus 18 Grad. 15 Grad plus ist eine hervorragende Temperatur für unseren Planeten, mit der es sich in vielen Teilen der Erde prima leben lässt. Gut, dass diese Decke, also die „Atmosphäre“, so ist wie sie ist, nicht dicker und nicht dünner. ![]() Autos, Heizungen, Flugzeuge, Kühe ... produzieren Klimagase. Dazu gehören CO2, Methangas, Lachgas ... Diese sind genau die Gase in unserer Atmosphäre, die dafür sorgen, dass nicht so viel Wärme zurück ins Weltall entweicht. Je mehr dieser Gase in unserer Atmosphäre sind, um so dicker wird sozusagen die Bettdecke, unter der wir es bisher kuschelige 15 Grad warm haben. ![]() Genauso wie uns eine dickere Bettdecke besser wärmt, sorgen mehr Klimagase in der Atmosphäre dafür, dass immer weniger Wärme ins Weltall gelangen kann. Mehr Wärmestrahlen werden zurückgehalten. Es wird also wärmer auf unserer Erde. Je dicker die Bettdecke über uns ist, um so mehr staut sich darunter die Wärme. Das ist der Klimawandel. ![]() Genauso wie uns eine dickere Bettdecke besser wärmt, sorgen mehr Klimagase in der Atmosphäre dafür, dass immer weniger Wärme ins Weltall gelangen kann. Mehr Wärmestrahlen werden zurückgehalten. Es wird also wärmer auf unserer Erde. Je dicker die Bettdecke über uns ist, um so mehr staut sich darunter die Wärme. Das ist der Klimawandel. Aber was genau verursacht die Klimagase, die dazu führen, dass es immer wärmer auf unserer Erde wird.100 % Klimawandel verursacht durch:Die Industrie – also Fabriken. Sie sind mit 19,4 % beteiligt am menschengemachten Klimawandel. Alles, was in Fabriken produziert wird, trägt automatisch zum Klimawandel bei. Die Ernährung. 13,5 % unseres Klimawandels gehen auf das Konto der Ernährung. Nun kann man schlecht sagen: „Ich bin Klimaschützer, ich esse nichts mehr.“ Wenn man sich genauer informiert, erfährt man, dass verschiedene Lebensmittel sehr unterschiedlich stark zum Klimawandel beitragen. Dazu zum Schluss mehr. Der Verkehr, da denkt man meistens als erstes dran. Der Anteil ist aber gar nicht so groß. 13,1 % der Klimaerwärmung wird durch den Verkehr verursacht. Verkehr ist aber nicht gleich Verkehr. Auch das werden wir nachher noch sehen, wenn wir CO2 verschenken und sehen, wie weit man mit einem Gramm davon kommt. Zu 17,4 % ist die Waldvernichtung Ursache für den Klimawandel. Dabei geht es nicht so sehr darum, wenn bei uns ein paar Bäume gefällt werden. Viel mehr geht es um die Waldvernichtung in Südamerika, Asien und Afrika, um die tropischen Regenwälder zum Beispiel. Viele Waldflächen werden dort brandgerodet, um beispielsweise Soja an zu bauen, das dann in Deutschland in der Massentierhaltung an die Schweine und andere Tiere verfüttert wird. Die Bereiche Ernährung und Waldvernichtung haben also sehr viel miteinander zu tun. Gemeinsam verursachen sie fast ein Drittel der Klimagase. Rekordhalter ist die Produktion von Energie. 25,9 % der Klimagase entstehen bei der Erzeugung von Strom, Wärme oder auch Kälte. Mittlerweile wird weltweit mehr Energie für den Betrieb von Klimaanlagen verwendet als für den von Heizungen. Hier können wir eine Menge machen, das Licht ausschalten, wenn wir es nicht brauchen, Stand By am Fernseher ausschalten oder genau überlegen, wie warm ich es gerade haben muss und ob es nicht auch ein Pullover tut, statt die Heizung aufzudrehen. Dem Klima kann man auch etwas Gutes tun, wenn man Strom kauft, der möglichst wenig CO2 verursacht. Das ist der so genannte Ökostrom, der nur aus Wind, Sonne, Biomasse oder Wasserkraft gewonnen wird. Dann gibt es noch 10,7 % für viele kleine sonstige Bereiche, die das Klima schädigen. Nun wissen wir, was genau den Klimawandel verursacht. Damit können wir auch schon erahnen, wo wir Klimagase einsparen müssen, wenn wir etwas für den Klimaschutz tun wollen. Nicht alle Menschen auf der Erde sind gleichermaßen beteiligt an der Klimaerwärmung.Wir wollen anhand einiger Länder mal schauen, wie unterschiedlich stark wir Menschen das Klima beeinflussen:![]() Wir haben einige Länder ausgesucht und beginnen mit den USA. Im Durchschnitt verursacht jeder Mensch in den USA 20 Tonnen CO2 im Jahr. Der eine US-Amerikaner weniger, der andere mehr. Im Durchschnitt sind es 20 Tonnen. Nun kann man sich 20 Tonnen eines Gases nicht wirklich vorstellen. Darum geht es hier aber auch nicht. Viel mehr geht es darum, einmal verschiedene Länder miteinander zu vergleichen. Verursachen Menschen in anderen Ländern mehr oder weniger Klimagase als die in den USA? Nehmen wir China. Was denkt ihr, verursacht ein Durchschnittschinese mehr CO2 als ein US-Amerikaner oder weniger? Ein Chinese verursacht im Durchschnitt 4 Tonnen. Ein US-Amerikaner trägt also fünfmal so viel zum Klimawandel bei wie ein Chinese. Was denkt ihr, woran liegt das? Erinnert ihr euch, was die Klimagase verursacht, die zur Klimaerwärmung führen? Nun geht es weiter nach Indien. Überlegt mal, wie lebt jemand in Indien? Sind die meisten Menschen dort reich oder eher arm? Haben die meisten Inder ein Auto, fliegen sie in den Urlaub, haben einen Pool im Garten, um sich zu erfrischen? Was denkt ihr, wie viel CO2 verursacht jemand in Indien im Durchschnitt? Ich verrate es euch: Es sind 1,8 Tonnen im Jahr. Manche Inder verursachen viel mehr als 1,8 Tonnen, viele aber auch noch weniger. Nun sind wir in Garbsen, Hemmingen oder Hildesheim. Wie viel CO2 verursacht ihr im Schnitt pro Jahr? Mehr als jemand in den USA, weniger als ein Chinese? Es sind 11 Tonnen. Fast drei mal so viel wie in China. Nun haben wir noch drei Länder ausgesucht. Madagaskar, Nepal und Uganda. Im Schnitt verursachen die Menschen in diesen Ländern gleich viel CO2. Habt ihr von diesen Ländern schon gehört? Es sind ziemlich arme Länder. Was glaubt ihr, wie viel oder wie wenig CO2 werden dort pro Kopf verursacht? Es sind 0,1 Tonnen !!! Das heißt also, jeder von uns verursacht im Durchschnitt so viele Klimagase wie 110 Nepalesen oder 110 Menschen in Uganda oder Madagaskar. Wer wie stark den Klimawandel verursacht, unterscheidet sich wie ihr hier sehen könnt von Land zu Land. Es macht auch Eines deutlich: Es ist möglich, wesentlich weniger CO2 zu verursachen als wir es momentan tun. Und da wir unglaubliche technische Möglichkeiten haben, kann dies gelingen, ohne das wir so arm leben müssen wie die Menschen in Uganda oder Madagaskar. Dramatisch sind diese Zahlen auch aus einem anderen Grund: Unter dem Klimawandel werden nämlich vor allem die Menschen leiden, die selber fast gar nichts zum Klimaproblem beitragen. Dies sind Menschen in armen Ländern, die sich nicht vor Naturkatastrophen schützen können, kein Geld für höhere Deiche haben, keine Versicherung gegen die Überflutung ihrer Hütte besitzen und die auch kein Geld haben, um im Supermarkt Lebensmittel einzukaufen, wenn ihre eigene Ernte vertrocknet ist. ![]() 70 – 80 % aller Klimagase, die wir Menschen bisher verursacht haben, wurden in den reichen Industrieländern des Nordens ausgestoßen, zum Beispiel als die ersten Autos durch unsere Stadt gefahren sind. ![]() Gibt es eine Lösung? Wie viel Klimagas muss man denn einsparen, wenn wir unseren Planeten nicht total überhitzen wollen? Die allermeisten Wissenschaftler weltweit sind darüber überein gekommen, dass wir uns bemühen müssen, dass es auf unserer Erde im Schnitt nicht um mehr als 2 Grad wärmer wird. Sollte sich das Klima um mehr als 2 Grad erwärmen, rechnet man damit, dass es zu so genannten Kipp-Punkten kommt. Ein Kipp-Punkt ist beispielsweise die Situation, wenn die Permafrostböden (die permanent unter der Erdoberfläche gefrorenen Böden z.B. in Sibirien) auftauen. Das würde das im Boden gebundene Methangas freisetzen, das wesentlich klimaschädlicher ist als CO2. Dies gilt es also zu verhindern und darum ist es wichtig, dass die Temperatur um nicht mehr als 2 Grad ansteigt. Nun ist die Frage, wie viele Klimagase darf man denn dann noch in die Luft lassen, damit es um nicht mehr als 2 Grad wärmer wird? Die Wissenschaftler haben gerechnet und herausgefunden, dass wir ausgehend vom Jahr 2009 bis 2050 alle gemeinsam noch 750 Milliarden Tonnen CO2 produzieren dürfen. Wenn man das gerecht durch alle Menschen teilt, dann darf jeder von uns bis 2050 110 Tonnen davon verursachen. Und wisst ihr noch, ein Durchschnittsdeutscher, wie viel CO2 verursacht er im Jahr? Richtig, es sind 11 Tonnen. Und wie lange reicht es, wenn wir so weiter machen? Wann haben wir alle unsere 110 Tonnen aufgebraucht? Richtig. 2019 haben wir unseren Anteil bereits verursacht. Was machen wir die letzten 31 Jahre? Ein US-Amerikaner hat sein Kontingent bereits 2014 voll, 36 Jahre zu früh. Nun haben wir in großen, dicken Anführungsstrichen gesprochen Glück, dass es Menschen in anderen Ländern gibt, die so wenig zum Klimawandel beitragen, dass unser eigener Lebensstil das Klima nicht schon längst versaut hat. Aber gerade das sollte uns motivieren, das Klima zu schützen und es gibt so viele Möglichkeiten damit anzufangen. Aber was passiert denn, wenn es wärmer wird?![]() Der Meeresspiegel steigt an. Alleine wenn das Eis, das Grönland bedeckt, geschmolzen ist, wird der Meeresspiegel weltweit um 7 – 8 Meter ansteigen. Es wird wahrscheinlich 200 – 300 Jahre dauern, bis der über drei Kilometer dicke Eispanzer auf Grönland zu Wasser geworden ist. Aber wenn wir die Klimaerwärmung nicht abbremsen, wird es dazu kommen, dass eines Tages Grönland ohne Eis ist und der Nordpol höchstens im Winter zufriert. ![]() In anderen Regionen wird es zu viel Wasser geben. Überschwemmungen drohen. ![]() In manchen Teilen der Erde wird es sehr trocken. Es wird dort zu Dürren und Hungersnöten kommen. Der Regen bleibt aus, da die höhere Temperatur den Wasserkreislauf verschieben wird. Es regnet dann woanders. So gibt es beispielsweise die Befürchtung, dass es in einigen tropischen Regionen sehr trocken wird und der Regenwald darunter sehr zu leiden haben wird. ![]() In manchen Regionen der Welt wird es aber auch kälter. So droht beispielsweise der Golfstrom zu erlahmen, da nicht mehr so viel kaltes Wasser mit hohem Salzgehalt aus dem Norden auf wärmeres Wasser aus dem Süden trifft. Dies führt normalerweise dazu, dass das kalte Wasser sich unter das warme schiebt und so das warme Wasser zu uns aus dem Atlantik nach Europa schiebt. Sollte diese Warmwasserheizung weiter erlahmen oder ganz ausfallen, wird es bei uns sehr viel kälter, obwohl es weltweit im Durchschnitt wärmer wird. ![]() Stürme nehmen durch den Klimawandel zu, so hört man es immer wieder. Tatsächlich aber nimmt die Zahl der Stürme nicht wesentlich zu. Durch die Temperaturerhöhung aber werden die Stürme, die es sowieso gibt, immer heftiger und gefährlicher. Das ist bereits jetzt deutlich zu beobachten. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() All das hat dazu geführt, dass sich in Kopenhagen Wissenschaftler, Politiker und Vertreter verschiedener Organisationen aus 192 Staaten zum Klimagipfel getroffen haben. Bereits im Dezember 2007 hat man sich auf Bali zu einer großen internationalen Konferenz getroffen, um den Klimagipfel vorzubereiten. Ein weiteres großes Treffen gab es 2008 in Polen. Man wollte sich möglichst gut vorbereitet in Kopenhagen treffen. Vom 07. - 15.12.2010 haben die Experten und Diplomaten verhandelt, in sehr vielen Gruppen zu unterschiedlichsten Themen, Ideen, Problemen, regionalen Besonderheiten. Vom 16. - 18.12. haben dann die Minister über die Ergebnisse der Arbeitsgruppen gesprochen und die Entscheidungen vorbereitet. Am 17. und 18.12. waren dann viele Staatspräsidenten angereist, um letzte Entscheidungen abzustimmen und dann die entsprechenden Beschlüsse zu fällen. Rund 20.000 Teilnehmer haben an der offiziellen Klimakonferenz teilgenommen. ![]() Aber was war denn genau das Ziel? Es gab bereits vor Jahren eine Klimakonferenz im japanischen Kioto. Dort wurde festgelegt, was man für den Klimaschutz bis 2012 erreichen will. Das, worauf sich fast alle Länder auf dieser Konferenz geeinigt haben und was dann auch so aufgeschrieben wurde, nennt man das Kiotoprotokoll. Da das aber nur bis 2012 gilt, muss es neue Vereinbarungen für die Zeit ab 2013 geben. Das, was in Kopenhagen gemeinsam beschlossen werden sollte, sollte also ab 2013 gelten. Leider hat es nicht geklappt, so einen Beschluss zu fassen, mit dem alle einverstanden waren. Gemeinsam hat man sich nur darauf geeinigt, dass sich das Klima um nicht mehr als 2 Grad erwärmen soll. Man hat sich aber nicht darauf einigen können, was dafür zu tun ist und was jeder bereit ist zu tun und zu versprechen. Die Industriestaaten beispielsweise müssten bis 2020 ihre Klimagase um 40 % gegenüber von 1990 reduzieren. Gibt es keine größeren Anstrengungen, das Klima zu schützen als bisher, dann wird sich die Temperatur auf der Erde bis zum Ende dieses Jahrhunderts um 6 Grad erhöhen. Das Thema Solidarität hat eine große Rolle auf der Konferenz in Kopenhagen gespielt. Ziel war es, einen Solidaritätspakt zwischen dem Norden, der das Klimaproblem maßgeblich verursacht hat und durch seine Industrialisierung reich geworden ist, und dem armen Süden, der vor allem unter den Folgen des Klimawandels zu leiden haben wird, zu schließen. Bei diesem Solidaritätspakt sollte es darum gehen: Den armen Ländern Geld und technisches Know How zu geben, um sie beim Klimaschutz zu unterstützen. Außerdem sollten die reichen Länder Geld zur Verfügung stellen, damit sich die armen Länder möglichst gut an die Klimafolgen, die schon nicht mehr abzuwenden sind, anpassen können. Schließlich soll Geld zur Verfügung gestellt werden, um die Wälder in den armen Ländern zu schützen, zum Beispiel die Regenwälder in Südamerika und Zentralafrika. Für all das ist viel Geld erforderlich. Pro Jahr müsste Deutschland einen Anteil von 7 Mrd. Euro hierfür bereit stellen. Eine Menge Geld. Aber das Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung hat herausgefunden, dass Deutschland pro Jahr mit höheren Exporten im Wert von 30 Mrd. Euro rechnen könnte. Was die Politiker vorschlagen und selber machen wollen: Angela Merkel: "Wir produzieren 40 % weniger Klimagase bis 2020 gegenüber 1990." Die Europäische Union: "Wir bieten an, 20 % Klimagase bis 2020 einzusparen (bezogen auf das Jahr 1990). Wenn auch andere Länder mitmachen, erhöhen wir auf 30 %." Barack Obama: "Wir bieten an, unsere Klimagase bis 2020 um 4 % zu reduzieren. Danach machen wir richtig Tempo mit dem Klimaschutz." Präsident Lula da Silva aus Brasilien: "Wir legen uns auf bestimmte Klimaschutz-Ziele fest, wenn ihr uns helft, den Regenwald zu schützen." Vertreter der Entwicklungsländer: "Gerade wir Entwicklungsländer sind es, die unter der Erderwärmung besonders zu leiden haben – obwohl wir selber am wenigsten dazu beigetragen haben. Wir wollen auch ein Recht haben, uns industriell zu entwickeln, darum ist es nicht an uns, jetzt weniger CO2 aus zu stoßen." ![]() Wie weit kommst du mit einem Gramm CO2 in verschiedenen Verkehrsmitteln? Du sitzt mit einer weiteren Person im Auto, jeder hat ein Gramm CO2, das ihr während der Fahrt produzieren dürft. Nach 2,75 Metern ist eure Reise beendet. Ihr fahrt mit einem Reisebus weiter. 80% der Plätze sind besetzt. Jeder hat ein Gramm CO2. Gemeinsam kommt ihr 11,40 Meter weit. Auch das Flugzeug, mit dem du dann abheben willst, ist zu 80 % besetzt. Jeder hat ein Gramm im Gepäck. Ihr habt allerdings kaum ab. Nach 63 Zentimetern ist Schluss. Nun geht es in die Bahn. 70% aller Sitzplätze sind besetzt. Auch hier darf jeder ein Gramm CO2 „verbrauchen“. Ihr kommt immerhin 24 Meter weit. ![]() Insgesamt trägt der Verkehr zu 13 % des Klimawandels bei, jedes Verkehrsmittel aber sehr unterschiedlich stark. ![]() Die Landwirtschaft trägt mit 14 % zum Klimawandel bei, dies vor allem, weil in der Landwirtschaft viel Methangas und Lachgas freigesetzt wird, das besonders stark zum Klimawandel beiträgt. Die Landwirtschaft ist für ca. 50% des Methanausstoßes und ca. 70% des Lachgases verantwortlich – und zwar durch die Produktion von Nassreis, die Verdauungsgase der Tiere (Furzen und Röpsen) und den anfallenden Dünger von Wiederkäuern und anderer Nutztiere, sowie durch synthetischen Stickstoffdünger. ![]() Wie viele Klimagase, umgerechnet in CO2 entstehen bei der Produktion bestimmter Lebensmittel pro Kilogramm. Das Umweltministerium in Bayern hat es ausgerechnet. Brot (780 g/kg) Obst (460 g/kg) Ei (1.950 g/kg) Milch (950 g/kg) Gemüse (150 g/kg) Geflügel (1250 g/kg) Rindfleisch (6.450 g/kg) ![]() ![]() Hier geht's zum Anfang
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